
Wir treffen uns in Neuss am Rathaus. Es ist schon wunderbar dunkel, klar, hier in der
Stadt erhellen noch die Lampen die Wege.
Aber kaum biegen wir auf den Scheibendamm ab, ward‘s dunkel. Wer will und dabei hat
schaltete ein Licht an und die Bäume werfen lange Schatten voraus.
Ab der Hälfte der lang gezogenen Geraden zum Sporthafen schalten wir die Lichter aus
und gehen schweigend weiter. Zur Sicherheit hat unser Schlussmann ein Licht nach hinten
gerichtet, damit uns kein Radfahrer übersieht.
So still und dunkel nehmen wir die Geräusche der Zivilisation viel deutlicher wahr. Ein paar
Stimmen dringen zu uns durch, ansonsten einfach Nichts.
Die Gruppe macht toll mit.
So wanderten wir, wieder in Gespräche verwickelt weiter und wunderten uns, über das
doch noch viele vorhandene Licht, vor allem auf dem Weg entlang der Erft.
Im Reuschenberger Busch schalten wir noch einmal unser Licht aus. Und genießen es im
Dunkeln unterwegs zu sein.
Drei Stunden später stehen wir vor dem Vogthaus, wo wir uns noch ein kühles Bier
schmecken lassen.
Wanderbericht (14.11.2025) von Anja Progl







