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Wandertour von der Stange?

Kaum Planungsaufwand und Wandertourenportale gibt es ja reichlich. Also warum nicht? Der Track war schnell heruntergeladen. Und los geht’s. Ziel: NSG Brachter Wald.

Wir hatten uns eigentlich eingestellt auf idyllische Wanderpfade durch schattige Wälder und über blühende Wiesen. Aber diese waren dünn gesät. Doch sie sind vorhanden, man muss nur wissen wo. Denn auf dem vorgegebenen Track entpuppten sich 2 Drittel als schnurgerade verlaufende Schotterpisten und Asphaltwege.

Dies ist allerdings nicht verwunderlich, wenn man weiß, dass das Gelände bis 1996 eines der größten Munitionsdepots in Europa war und oft als Mahnmal für den „Kalten Krieg“ bezeichnet wird. Für geschichtlich und technisch Interessierte gibt es viel zu erkunden. Weitere Informationen HIER!

Im NSG wird zur Zeit viel Erdreich bewegt, denn es ist Teil des Projektes „Atlantische Sandlandschaften“ zur Rettung seltener Sanddünen und Borstgrasheide. In diesen Bereichen sorgen reger LKW-Verkehr und Baggerarbeiten für reichlich aufgewirbelten Staub. Unsere Corona-Masken waren an diesen Wegstrecken sehr nützlich…

Gut, dass dies nur eine Vortour war!